Heidelberger Club für Wirtschaft und Kultur (HCWK)Meine Funktionen im HCWK:
seit 1997 Mitglied
1997-98 Mitglied des Organisationsteams für das dreitägige Symposium im April 1998
2004-05 als Beirat für die Betreuung von rund 200 Mitgliedern und Kuratoren zuständigWas ist der HCWK?
Der HCWK (oder kurz: Club) ist eine Studenteninitiative, die es sich zum Ziel macht, jedes Jahr ein dreitägiges Symposium mit 30 namhaften Referenten und 500 Teilnehmern zu einem aktuellen politischen Thema zu organisieren. Ziel ist es, den Studenten im Rhein-Neckar-Raum einen Kongress zu ermöglichen, um die viel beklagte Lücke zwischen Theorie (Universität) und Praxis (Wirtschaft) überwinden zu helfen.
Was sind das für Symposien?
Diese Symposien (Kongresse) finden seit 1989 einmal jährlich Ende April statt und dauern drei Tage. Das von mir organisierte Symposium hatte das Thema: "Im Rausch der Geschwindigkeit, wo steht der Mensch?" Als Referenten hatten wir bereits namhafte Größen aus Politik, Wirtschaft und Kultur wie Hans-Dietrich Genscher, Klaus von Beyme, Ignatz Bubis, Heinz Dürr, Hans-Alfred Grosser, Guido Westerwelle, Gregor Gysi, Georg Gadamer, Peter Hommelhoff, Bernhard Jagoda, Paul Kirchhoff, Peter-Christian Müller-Graff, Horst Opaschowski, Walter Riester, Wolfgang Schäuble, Rudolf Scharping, Franz Schlesinger, Gerhard Schmid, Peter Voß und Ernst-Ulrich von Weizäcker. Ausgangspunkt ist ein Zelt auf dem Universitätsplatz in Heidelbergs Altstadt, in dem als Treffpunkt Materialienausgabe, Betreuung, Bewirtung und Anmeldung stattfinden. Es gibt Hauptvorträge und Podiumsdiskussionen in der alten Aula bzw. dem großen Hörsaal der neuen Uni und kleine Kolloquienrunden, bei denen sich die Teilnehmer auf acht oder zehn Referenten aufteilen. Dieser Kongress wird ehrenamtlich organisiert und finanziert sich über Firmenspenden sowie ausschließlich honorarfreie Referentenbeiträge. Die Kosten pro Teilnehmer liegen grob errechnet bei 200,-, wobei der von den Studenten Teilnahmebetrag nur bei 20,- liegt. Um dies für die Studenten hier zu ermöglichen und um Referenten nach Heidelberg zu locken, machen wir diesen Aufwand. In den 20,- sind neben allen Vorträgen drei Tage lang sämtliche Getränke und Verpflegung im Zelt, Materialien wie Teilnahmehandbuch, Zeitschriften und Werbegeschenke sowie den Zugang zu allen Vorträgen und dem kulturellen Rahmenprogramm.Wie ist der Club organisiert?
Es gibt "Orgas", die sich jedes Jahr neu rekrutieren (10-15 Studenten werden ausgewählt) und von der Themenfindung im Juni über Referentengewinnung, Spendensammeln, Öffentlichkeitsarbeit und Teilnehmerwerbung bis zur organisatorischen Durchführung Ende April das komplette Symposium auf die Beine stellen. Dies kann man nur einmal machen, jedes Orgateam besteht also aus Neulingen. Nur wer einmal erfolgreich als Orga ein Symposium mitorganisiert hat, kann Mitglied (zur Zeit etwa 200) werden. Jedes Jahr werden drei Vorstände gewählt, die selbst schon mal Orga waren und das neue Team betreuen und für das Gelingen des neuerlichen Symposiums mitverantwortlich sind. Der Beirat besteht aus drei Personen, die für Kontinuität im sich ständig personell erneuernden Club sorgen und beispielsweise den Kontakt zu den Mitgliedern und den Kuratoren organisieren. Kuratoren sind bekannte Persönlichkeiten, die dem Club mit ihrem guten Nahmen und Ratschlägen unterstützen, wie beispielsweise die Uni-Rektoren Prof. Jürgen Siebke und Prof. Peter Hommelhoff. Ich war von Juni 1997 bis Mai 1998 Orga und für das 1998er Symposium mitverantwortlich, dabei vor allem für Teilnehmerwerbung und Öffentlichkeitsarbeit.
Ein ausführliches Porträt über den Club - erschienen im "Karriereführer Hochschule 1998":
Aktuelle Infos: www.hcwk.de