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SPD - Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB)

Veranstaltungen:

- Ganztagsschulen

- Parteitag zum Thema Bildung

- Kommt die sechsjährige Grundschule?

- Thesen zur Bildung mit Otto Herz
 

Entstehung:

Im Mai 2006 haben Mitglieder der SPD-Kreisverbände Rhein-Neckar und Heidelberg eine Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) gegründet. Am 8. Mai 2006 wurde bei der konstituierenden Sitzung im Schwetzinger Cafe „Grüner Baum“ die Satzung der AfB beschlossen und ein fünfköpfiger Vorstand gewählt. Als Vorsitzender wurde einstimmig der Mitinitiator der Arbeitsgemeinschaft Dietrich Hirschwitz gewählt. Weitere Vorstandsmitglieder sind Miriam Roth, Sultan Ulusoy und Gerhard Kleinböck (alle 4 SPD Kreisverband Rhein-Neckar) und Martin Bujard (SPD Kreisverband Heidelberg). Die zu Beginn rund 20 Mitglieder dieses Arbeitskreises sind zu einem überwiegenden Teil beruflich im Bildungssektor tätig, ob Gymnasiallehrer, Schulleiter, Berufsschullehrer, GEW-Funktionär oder Schüler und Student; Kompetenzen aus verschiedenen Bildungsbereichen sind diesem AfB sicher. Die Arbeitsgemeinschaft wird sich in Gruppen zu den Themenkreisen frühkindliche Bildung, Schule, Berufs- und Hochschule organisieren und der inhaltlichen Arbeit nachgehen.
 

Ziele:

Die AfB soll bildungspolitische Konzepte diskutieren und dazu beitragen, das bildungspolitische Profil der SPD Baden-Württembergs zu kommunizieren. Ein wesentliches Ziel wird sein, eine stärkere Gewichtung bildungspolitischer Themen auf allen Ebenen der Partei zu erreichen. Um das zu erreichen, werden politische Positionen erarbeitet und diese durch Veranstaltungen und Parteianträge kommuniziert. Ein weiteres Ziel ist es, langfristig die Gründung einer AfB auf Landesebene zu erreichen.

Bildung ist ein ureigenes sozialdemokratisches Anliegen: Bildung ist die zentrale Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe, Chancengleichheit und soziale Gerechtigkeit. Die SPD hat sich in der Vergangenheit auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene für eine Verbesserung der Bildung stark gemacht - angefangen beim Ausbau der qualifizierten Kleinkindbetreuung, über die Forderung nach einem kostenlosen letzten Kindergartenjahr, über den Ausbau von Ganztagsschulen bis zum Kampf für ein kostenfreies erstes Hochschulstudium. Zum einen geht es darum, dass schlicht mehr staatliche Gelder in den Bildungssektor fließen müssen, zum anderen geht es um bildungspolitische Konzepte, nicht zuletzt um die richtigen Schlüsse aus den Pisa-Studien zu ziehen.
 

Vorgehensweise:

Da sich die Bildungslandschaft sehr vielschichtig darstellt, wird die AfB mit dezentralen Strukturen arbeiten; Jedes Mitglied arbeitet in einer oder mehreren Arbeitsgruppen seiner Wahl. Mitglied in der AfB kann werden, wer sich als Mitglied der SPD mit Bildungsaspekten beschäftigt oder ganz generell an ihnen interessiert ist. Die Arbeitsgruppen koordinieren und organisieren ihren Terminplan für ihre Sitzungen, erarbeiten politische Positionen, beraten über Veranstaltungen in ihrem Bereich und legen diese der Gesamt-AfB zur Abstimmung vor. Eine erste, noch weiter differenzierbare Aufteilung sieht folgendermaßen aus:

1. Frühkindliche/elementare Bildung
* Tagesmütter
* Integrationsaufgaben
* verpflichtende Kindergartenjahre
* Kindergeld/Erziehungsgeld
* Demografie

2. Allgemeinbildende Schulen
* gemeinsames Lernen
* Regionalschulen
* Zukunft der Hauptschulen
* G8-Probleme
* Ganztagesschulen
* Privatschulen

3. Berufliche Bildung
* Berufsprinzip
* Akademische Berufsbildung
* Modularisierung
* Studiengebühren
* Private Hochschulen
* Anerkennung beruflicher Bildung in der Weiterbildung/Hochschule
* Bologna-Prozess
 

Mitmachen:

Alle an Bildungspolitik interessierte SPD-Mitglieder aus Heidelberg und Rhein-Neckar sind herzlich willkommen, sich Gedanken über ihre Lieblingsthemen und Positionen zu machen und in der AfB mitzuarbeiten. Man kann auch unverbindlich "reinschnuppern" und sich eine Arbeitsgruppe angucken, um zu sehen, ob das was für einen ist. Wer Interesse an der AfB hat, kann sich, gerne auch mit Angabe von Schwerpunktthemen, bei mir melden.

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